Xbox schnell umgebaut
Schon seit Jahren ist es üblich, dass Konsolen umgebaut werden, um Spiele aus dem Ausland oder auch Sicherheitskopien der eigenen gekauften Spiele darauf abgespielt werden können. Die gängige Methode ist es dafür einen Modchip einbauen zu lassen, bzw. diesen selbst einzubauen. Daraufhin erlischt allerdings die Garantie des Herstellers. Es gibt deswegen bei der Xbox360 noch eine einfachere Methode, die zudem die Garantie der Konsole nicht beeinflusst: Den Firmware-Flash.
Xbox mit Firmware flashen
Der so genannte “Xbox 360 Flash” ist einfach gesagt ein Austausch der Firmware. Bekannt und beliebt ist dabei die “Ixtreme Firmware”, die sich im Laufe der Jahre bewährt hat und in immer aktualisierten Versionen angeboten wird. Der Vorteil gegenüber einem regulären Modchip liegt beim Flashen der Firmware klar auf der Hand: Neben dem Garantieverlust bedeutet ein Modchip in der Regel auch Einbaukosten, da nur die wenigsten Konsoleuser den Einbau selbst erledigen können oder wollen. Ein Firmware-Flash ist dagegen meist ohne technische Umbauten (außer beim Hitachi 79xx) zu erledigen und somit auch nicht mit weiteren Kosten verbunden. Ein weiter vorteil ist, dass die Firmware updatebar ist.
Um einen Flash der Konsole vornehmen zu können, sollte man sich zuerst darüber informieren, welches Laufwerk man in seiner Xbox 360 eingebaut hat. Denn je nach verbautem Laufwerk müssen unterschiedliche Vorkehrungen getroffen werden, um einen Xbox 360 Flash ausführen zu können. In den aktuellen Konsolen von Microsoft werden dabei entweder Laufwerke von momentan vier verschiedenen Herstellern, die jeweils noch verschiedene Versionen ihrer Laufwerke verbaut haben. Von Samsung gibt es das “ms25″ sowie das “ms28″, BenQ verbaut deren Modell “6493C” und LiteOn das Laufwerk mit der Bezeichnung “74850C”. Gleich fünf verschiedene Modelle dagegen werden von Hitachi (46xx, 47xx, 59xx, 78xx, 79xx) verbaut. Genaue Anleitungen zum Firmware Flash findet man dabei in vielen einschlägigen Foren.